Spore im Fokus bibeltreuer Christen?

Als hätte Electronic Arts mit "Spore" derzeit nicht schon genug Ärger und Kritik wegen des SecuRom-Kopierschutzes, jetzt meldet sich auch noch eine andere Ecke mit Protest zu Wort.

Bibeltreue Christen der USA fühlen sich in ihren religiösen Rechten erheblich verletzt, da in Spore nicht Gott als Schöpfer von Himmel und Erde, Frau und Mann dargestellt wird, sondern der Spieler selbst. In "Spore" kann der Spieler sich eigene Wesen erschaffen und deren Weiterentwicklung selbst bestimmen und steuern. Doch scheinbar verträgt sich diese Form der virtuellen Evolution nicht mit der Bibel.

Und hier bekommt der leicht verstaubte Begriff "Kreationismus" wieder eine ganz frische Bedeutung und richtet sich nun gegen die virtuelle und mehr wissenschaftliche Ansicht der Evolution. Somit liegt Spore im Fokus der religiösen US-Rechte, die nun mit Blogs und Anitispore-Seiten im Web für mächtige Aufregung sorgen. Doch neben der Missachtung der biblischen Evolutionsgeschichte ist es auch noch die oftmals missbräuchliche Nutzung des Kreatureneditors (z.B. Penismonster), die den Kreationisten sauer aufstoßen.

www.spore.com
www.antispore.com


veröffentlicht am 19.09.2008 - 11:06:30 (admin-2)

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