Ziehen Onlinespiele Terroristen an?

Der amerikanische Geheimdienst ist in Sorge um Online-Rollenspiele wie Word of Warcraft.

Grund: vor allem die verdeckte Kommunikation ermöglicht eine Koordinationsabstimmung und könnte rein theoretisch Terroristen anlocken. Solche Szenarien, die in Kreisen des Pentagon lange nur hinter vorgehaltener Hand diskutiert wurden, wurden nun in einer wissenschaftlichen Studie für den US-Geheimdienst untersucht und die Ergebnisse vorgetragen.

Über Games wie WoW, das als Testobjekt diente, könnten sich Terroristen ohne Hindernisse verständigen, kommunizieren und Anschläge planen, so dass Ergebnis. Verdächtige Kommunikationsteilnehmer könnten zudem von den Behörden nur schwer herausgefiltert werden, Probleme bereitet Nicht-WoW-Spielern weiterhin der typische Dialekt des Games.

Das Projekt des US-Geheimdienstes, in dessen Rahmen solche Online-Szenarien untersucht werden, nennt sich "Reynard" und soll terroristische Dynamiken in Online-Rollenspielen aufdecken.

Ob sich potentielle Terroristen tatsächlich per Online-Rollenspiel austauschen (würden), können wir nicht beurteilen - die Möglichkeit besteht, anderweitig bieten sich im Web allerdings auch unzählige weitere Kommunikationsmöglichkeiten.


veröffentlicht am 26.09.2008 - 20:47:36 (redaktion)

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