Blizzard gewinnt Gerichtsverfahren gegen Softwareprogrammierer

Wer bei World of Warcraft mit falschen Karten spielt, sollte es sich in Zukunft besser zweimal überlegen, denn sonst könnte das unter Umständen teuer werden. In etwa 6 Millionen US-Dollar, denn diese Summe hat ein US-Gericht, Publisher Blizzard zugesprochen. Blizzard hatte gegen den amerikanischen Programmierer Michael Donnelly geklagt, der mit seiner Software "Glider" für großen Unmut bei den Machern von WOW gesorgt hat. "Glider" automatisierte Spielabläufe, die man sich mit seinen Charakteren eigentlich hart erarbeiten müsste, verkürzte teilweise sogar Abonnements und verstieß somit gegen die Nutzungsbestimmungen. Blizzard hatte 6,8 Millionen Schadensersatz gefordert und hatte bereits schon im Juli 2008 Teilerfolge erzielen können.

Laut BBC wird der Prozess im Januar 2009 in die nächste Phase gehen und dort soll auch dann entschieden werden , ob die Gilder-Software auch gegen Urheberrechte verstößt und ob Michael Donnelly die Schadensersatzansprüche allein tragen muss.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/7645059.stm


veröffentlicht am 06.10.2008 - 11:37:37 (redaktion)

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