Electronic Arts zieht schlechte Bilanz und Konsequenzen

Trifft die Finanzkrise nun auch schon die ganz großen  Spieleriesen? Der amerikanische Videospielehersteller EA - Electronic Arts hat seine aktuellen Verkaufszahlen bekanntgegeben und es sah schlecht aus für das zweite Quartal. Laut EA ist hier von einem Verlust von rund 310 Millionen Dollar die Rede - im Vorjahr waren es noch 195 Millionen. Doch wie kommt es zu diesem plötzlich hohen Verlust? Immerhin stieg der Umsatz zum Vorjahr auf 40 Prozent und liegt somit bei rund auf 894 Mio. Dollar. Und nach solchen Erfolgsspielen wie "Spore" ist es kaum vorstellbar, dass so ein Spielriese überhaupt rote Zahlen schreibt.
EA nennt als Hauptgrund für die Verluste gestiegene Entwicklungskosten und einen Mehraufwand in der Werbung. Auch die instabilen Börsenkurse würde sich schlecht auf die EA Aktien auswirken.
Aufgrund der Finanzkrise sieht Electronic Arts auch für das kommende Weihnachtsgeschäft Probleme und reagiert mit Stellenabbau - 500 bis 600 Jobs sollen davon betroffen sein.

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veröffentlicht am 31.10.2008 - 23:05:31 (redaktion)

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