Tatort: Onlinespiel

Zu insgesamt 360 Stunden gemeinnütziger Arbeit, wurden zwei Jugendliche aus den Niederlanden verurteilt - die reale Strafe für virtuellen Diebstahl. Onlinespiele werden zunehmend zum Tatort von kriminellen Machenschaften, und der Fokus ist in den meisten Fällen auf das virtuelle Eigentum gerichtet. Virtuelle Gegenstände haben für die Spieler einen bestimmten Wert und werden untereinander getauscht oder aber auch an den Meistbietenden verkauft.

So traf es im vergangenen Jahr auch einen dreizehnjährigen Jungen, der von zwei Jugendlichen (14 und 15) mit einem Messer bedroht und mit Schlägen attackiert wurde, so lange, bis er schließlich die geforderten Gegenstände aus dem Onlinespiel "Runescape" herausgab. Es ging um eine Maske und ein Amulett, die das Opfer dann von seinem Spielerkonto auf die seiner Peiniger übertragen musste.

Doch der Diebstahl kam zur Anzeige und die Täter mussten sich jetzt vor Gericht verantworten. Virtuelles Eigentum hat den gleichen Stellenwert wie reale Gegenstände und Diebstähle werden dementsprechend auch so geahndet.

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veröffentlicht am 23.10.2008 - 15:31:03 (redaktion)

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